28. Juli 2010 Auf den Spuren des Judentums und des Christentums wandeln 
"Auf den Spuren des Judentums und des Christentums zu wandeln, war für mich wichtig, meinen Glauben besser kennen zu lernen." Das ist die persönliche Reise-Bilanz von Thomas Probst. Als einer der insgesamt 26 Propädeutiker im Passauer Priesterseminar St. Stephan war der 21-Jährige mit seinen Kollegen, Subregens Anton Spreitzer, Subregens Andreas Günther und Diakon Dr. Christoph Hentschel vier Wochen in ganz Israel unterwegs. Reiseschwerpunkte: Jerusalem, die Wüste Negev und der See Genezareth.
Besonders beeindruckt zeigt sich Thomas Probst, der aus dem Bistum Regensburg stammt, von dem neuntägigen Aufenthalt in der Wüste Negev: "Dort ist die Natur noch so ursprünglich, wie sie vielleicht auch vor 2000 Jahren war. Dort fand man die nötige Ruhe zum intensiven Bibelstudium, zu Gottesdiensten und Gebeten." Dagegen seien ihm die übrigen Sehenswürdigkeiten und bekannten Orte ein wenig zu überlaufen gewesen.
Dennoch fand er in Jerusalem, wo die ganze Gruppe in einem moslemischen Viertel direkt neben einer Moschee untergebracht war, das Zusammenleben der verschiedenen Glaubensrichtungen überaus spannend. "Interessant waren dort die Freitage und Samstage. Man konnte sehr gut erkennen, wie sich an diesen Tagen die Stadt veränderte: Freitags war sie sehr moslemisch geprägt, samstags sehr jüdisch."
Den Gegensatz zwischen fruchtbarer Landschaft und karger Wüstenwelt zu sehen, war für Thomas Probst eine neue und wertvolle Erfahrung.
Insgesamt bezeichnet er die Israelreise als einen der Höhepunkte seines Propädeutikums. "Ich habe nicht für möglich gehalten, dass man seinen Glauben an Orten im Heiligen Land, wo Jesus gewandelt ist, so vertiefen kann. Ich bin froh und dankbar für diese Wochen", sagt er und spricht auch im Namen seiner Kurskollegen.
Am 30 Juli endet für Thomas Probst die Zeit des Propädeutikums in Passau. Danach wird er Theologie in an der Universität in Regensburg studieren - mit dem Ziel Priester zu werden. emf
03. Juli 2010 Diakon Thomas Hochwimmer zum Priester geweiht 
Am Samstag, den 3. Juli 2010 wurde Diakon Thomas Hochwimmer aus Unterdietfurt durch H.H. Bischof Wilhelm Schraml im Hohen Dom St. Stephan zu Passau zum Priester geweiht.
03. Juli 2010 Admissio und Kelchweihe 
Am Vorabend der diesjährigen Priesterweihe erteilte Bischof Wilhelm Schraml im Seminar St. Stephan fünf Seminaristen die Admissio: Matthias Grillhösl aus Wegscheid, Carl-Christian Snethlage aus Aachen, Hermann Schächner aus Erlbach, Dominik Flür aus Schwäbisch-Gmünd und Thomas Steinberger aus Perach.
Damit nahm er sie in den Kreis der Weihekandidaten für den Diakonat und später für das Priesteramt auf.
Anschließend weihte Bischof Schraml den Primizkelch, die Hostienschale und die Stola von Diakon Thomas Hochwimmer, der am folgenden Tag zum Priester geweiht wurde.

Mehr Bilder dazu finden Sie hier.
25. Juni 2010 Wechsel im Amt des Spirituals 
H.H. Bischof Wilhelm Schraml hat als neuen Spiritual für das Priesterseminar St. Stephan und das Propädeutikum zum 1. September 2010 ernannt: P. Mirko Legawiec OSPPE vom Paulinerkloster Mariahilf.
P. Mirko bleibt weiterhin Priesterseelsorger der Diözese sowie Spiritual für die Ständigen Diakone und den Bewerberkreis für den Ständigen Diakonat. Er wird weiterhin im Paulinerkloster wohnen. Zum gleichen Termin scheidet Prälat Alois Furtner aus dem Amt des Spirituals.
Dem scheidenden wie dem neuen Spiritual gelten unsere dankbaren und guten Wünsche.
21. Mai 2010 Propädeutiker zu Besuch in Oberindling 
Ganz bei Gott und ganz bei den Menschen

Auf Einladung des Pockinger Zweigvereines des Katholischen Frauenbundes besuchten die Seminaristen des Priesterseminars St. Stephan aus Passau zusammen mit Regens Franz Haringer und Spiritual Prälat Alois Furtner die Nebenkirche St. Florian im Pfarrverband Pocking. Die Seminaristen aus den Bistümern München-Freising, Regensburg, Augsburg und Passau, die derzeit im Priesterseminar das Propädeutikum absolvieren, hatten so die Gelegenheit, neben dem Seminarbetrieb auch einmal das Leben einer Pfarrgemeinde mit zu erleben. Vor der Maiandacht führte Stadtpfarrer i.R. Prälat Hans Lang die Seminargemeinschaft in die Geschichte des Kirchleins ein. Zur Andacht, die unter dem Motto „Maria Königin“ stand und von den Seminaristen gestaltet wurde, begrüßte die Bezirksvorsitzende und erste Ortsvorsitzende Klara Bergmeier alle Anwesenden, besonders auch Stadtpfarrer Alois Reiter und Bürgermeister Franz Krah, der als Hausherr von St. Florian gekommen war. In seiner Predigt ging Regens Haringer auf die Frage ein, warum Maria trotz ihrer Einfachheit bis heute als Königin verehrt wird, und versuchte ein zeitgemäßes Bild der Gottesmutter zu zeichnen, „deren Denken frei für Gott und deren liebevolles Herz sensibel für die Menschen war“. Den Seminaristen stellte er so Maria als Vorbild anheim und wünschte ihnen die Freiheit, in ihrem späteren priesterlichen Dienst „ganz bei Gott und ganz bei den Menschen“ sein zu können. Im Anschluss an die Maiandacht durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen und so folgten der Regens und seine Seminaristen mit den Ehrengästen gern der Einladung des Frauenbundes ins Gasthaus Pfaffinger, wo man den Abend bei einer deftigen Brotzeit in geselliger Runde ausklingen ließ. Regens Haringer überreichte in diesem Rahmen zum Dank für die Einladung Präsente an den Frauenbund und an Prälat Lang für die interessante Kirchenführung.

Weitere Bilder von der Maiandacht finden Sie hier.
13. April 2010 Bei der Muttergottes von Tschenstochau 
Nach bedeutenden Orten des Christentums wie Rom, Fatima und Santiago de Compostela lud Bischof Wilhelm Schraml die Seminargemeinschaft St. Stephan diesmal zu einer Wallfahrt nach Polen ein. In Pater Mirko Legawiec, dem neuen Priesterseelsorger der Diözese Passau und einem gebürtigen Polen, hatten die Wallfahrer einen kundigen Führer.
Einen ersten Höhepunkt dieser Reise bildete der Besuch am weltbekannten Marienort Tschenstochau. Mehrere Millionen Menschen pilgern jedes Jahr zu diesem Heiligtum und beten vor dem Bild der Muttergottes, so auch die Passauer Wallfahrer. „Die meisten von uns sind zum ersten Mal in Tschenstochau, aber wir fühlen uns hier daheim“, betonte Bischof Schraml bei der Heiligen Messe vor dem Gnadenbild. Er erinnerte dabei an die Verbindung Tschenstochaus zu den marianischen Orten Altötting und Mariahilf ob Passau. Betreut wird das Heiligtum, das von den Polen „Jasna Gora – Heller Berg“ genannt wird, vom Paulinerorden, dem auch die Seelsorge in Mariahilf in Passau anvertraut ist. Pater Mirko führte durch die riesige Klosteranlage und die zahlreichen Kirchen und Kapellen. Auch ein gemeinsames Mittagessen mit den Patres und Brüdern des Konvents stand auf dem Programm. Eine Besonderheit von Tschenstochau lernten die Seminaristen am Abend ihres Besuches in Tschenstochau kennen: Jeden Tag findet eine Abendandacht statt, bei der die Pauliner für alle anwesenden Pilgergruppen beten und danach das Bild Mariens feierlich verhüllt wird. Diese Gebetszeit wird täglich auch im polnischen Fernsehen übertragen und von vielen tausend Menschen mitverfolgt.

Den ganzen Artikel finden Sie hier.
Bilder zur Seminarwallfahrt finden Sie hier.
19. Dezember 2009 Ein Passauer Seminarist stellt sich vor 
Grüß Gott, mein Name ist Robert Bergmeier. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus der Pfarrei St. Ulrich in Pocking.

Die Zeit in meiner Heimatpfarrei, in der ich zunächst als Ministrant, später auch als Oberministrant und Mitglied des Pfarrgemeinderates mitwirken durfte, hat mich sehr geprägt. Schon seit meiner Kindheit beeindruckt es mich, die Feier der Heiligen Eucharistie mitzuerleben, so dass ich schon früh den Wunsch verspürte, Priester zu werden. Besonders die Ausbildung neuer Ministranten war für mich ein Grund, mich genauer mit der Liturgie und ihrer Bedeutung auseinanderzusetzen und so wuchs im Laufe der Jahre dieser Wunsch zu einer Berufung.

Nach meinem Abitur trat ich nach den Sommerferien ins Priesterseminar St. Stephan ein, um hier am sog. Propädeutikum, einem vorbereitenden Jahr, teilzunehmen. Zusammen mit 27 anderen Anwärtern auf das Priesteramt aus vier Bistümern erlerne ich nun die alten Sprachen (Griechisch / Hebräisch), leiste zweimal in der Woche meinen diakonischen Dienst in einer Caritas-Einrichtung und werde ins geistliche Leben eingeführt.

Lesen Sie hier das ganze Portrait.
17. Oktober 2009 Archiv 
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